Das Dirndl vereint Tradition und Moderne

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Junge Frauen in traditionellem Dirndl beim Münchner Frühlingsfest

Das heutige Dirndl ist ein Trachtenkleid, das seinen Ursprung in Bayern sowie in Österreich hat. Als eine Dienstbotentracht aus den vergangenen Jahrhunderten hat es sich in der heutigen Zeit zu einem Kleidungsstück entwickelt, das sowohl aus modischen als auch aus sportlichen Gründen getragen wird. Das Münchener Oktoberfest ist ohne das Dirndl der weiblichen Besucher undenkbar. Die wechselnde Dirndlmode sorgt für einen regelmäßig neuen Look in den Festzelten auf der Theresienwiese.

Das Dirndl wird aber auch als historisches Kleidungsstück in Trachtenvereinen getragen. Hier wird das regionale Brauchtum gepflegt, zu dem das seit jeher unverändert gebliebene Dirndl gehört. Für Zuschauer bei Indoor- und Outdoor-Veranstaltungen ist es immer wieder ein besonderer Anblick, die Trägerinnen in ihrer Dirndltracht bewundern und bestaunen zu können. In sportlich ausgerichteten Trachtenvereinen kann das Dirndl letztendlich im weiteren Sinne als eine Sportkleidung gesehen werden. Hier steht weniger das Brauchtum als vielmehr die Präsentation von Einzel-, Gruppen- oder Gardetanz im Vordergrund. Und zu einem zünftigen Urlaub in den bayerischen oder in den österreichischen Alpen gehört auch heute noch nach dem Einchecken im Urlaubshotel der Kauf eines Dirndls im örtlichen Einzelhandel.

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